Back on Track

Thomas-Blaufelden-VolkslaufZuerst muss ich mich entschuldigen, dass ich so lange und vor allem so schlagartig einfach gar nichts mehr von mir hören lassen habe. Der Grund hierfür liegt im privaten Bereich. Die Trennung von meiner Frau hatte natürlich einschneidende Veränderungen nach sich gezogen, die meine ganze Kraft und Zeit in Anspruch nahmen. So musste ich leider auf das Bloggen in letzter Zeit verzichten. Immerhin fürs Laufen habe ich noch Zeit gefunden, wenn auch nunmehr nur noch 4 anstatt 7-8 Mal die Woche.

Inzwischen kommen wir alle (ich, meine Kinder und meine Nochfrau) mit der neuen Situation gut zurecht und so blicke ich wieder mit einer positiven Einstellung in die Zukunft.

Der Spaß am Laufen ist zwar in dieser Zeit oft auf der Strecke geblieben, nahm aber stetig zu, sodass er wieder auf dem alten Stand ist. Mein Traumziel, den Marathon in unter 3:00h zu laufen habe ich dabei nie aus den Augen verloren, aber ein bisschen hinten anstellen müssen.

Auch auf andere Wettkämpfe war ich vertreten, wie ihr inzwischen unter Ergebnisse nachlesen könnt. Meistens mehr schlecht als recht, so hat es bisher nicht zu einer einzigen Bestzeit in diesem Jahr gereicht hat.

Ursprünglich wollte ich beim zum dritten Mal beim München Marathon an den Start gehen, doch selbst der Notfallplan (nur 4 Trainingstage) des Countdown zur Bestzeit-Trainingsplans von Peter Greif, war mir anfangs zu viel des Guten. Am meisten Probleme hatte ich mit den langen Läufen, die in den ersten 4 Wochen überhaupt nicht machbar waren. Bei 25km war Schluss mit lustig, lediglich einmal hatte ich es bis auf 29,7km geschafft. Deshalb entschied ich mich, auch nach dem schlechten Halbmarathontest (1:24:30) beim ebm-papst-Marathon, auf den Frankfurt Marathon vorzubereiten. So hatte ich 4 Wochen mehr Zeit zur Vorbereitung.

Allerdings die Probleme mit den langen Läufen blieben bestehen. Ich musste mich langsam an die 35km herantasten. Erst als ich auf meine Körper mehr hörte und ihm auch mal Ruhepausen gönnte ging die letzten 4 Wochen vor dem Marathon die Formkurve steil nach oben. Nach meinem ersten 35km-Lauf, nur einen Tag vor Meldeschluss, habe ich mich tatsächlich auch für den Frankfurt Marathon angemeldet.

Die Tempoeinheiten passten eigentlich immer, aber von den so wichtigen langen Läufen über 35km, hatte ich nur insgesamt 2 von 8 geschafft. Somit war die Vorbereitung überhaupt nicht optimal, aber immer noch die Beste, die ich bisher gemacht hatte. Das Risiko war hoch, deshalb sollte ich den Marathon sehr defensiv angehen.

Sport frei!
Thomas

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